Karin Richter

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Prof. Dr. rer. nat. habil. Karin Richter.
Dozentin für Didaktik der Mathematik. Universität Halle-Wittenberg.
Eigene Homepage: http://didaktik.mathematik.uni-halle.de/mitarbeiter/richter_karin/.
Dissertation: Obere und untere Schranken vollergodischer dynamischer Systeme mit quasidiskretem Spektrum.
E-Mail


Kurzvita

  • 1970 - 1974 Studium der Fachrichtung Mathematik/Diplom an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 1974 - 1977 Graduiertenförderung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,Spezialisierungsrichtung Analysis/Ergodentheorie
  • 1978 Promotion, Thema der Dissertation: Obere und untere Schranken vollergodischer dynamischer Systeme mit quasidiskretem Spektrum (Betreuung: Horst Michel)
  • 1978 - 1979 Erweiterungsstudium an der Staatlichen Universität Leningrad, Lehrstuhl für Wahrscheinlichkeitstheorie / Angewandte Mathematik
  • 1986 Erweiterungsstudium „Dynamische Systeme“ am Banach-Zentrum Warschau
  • 1986 Habilitation an der Fakultät für Naturwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Thema der Habilitationsschrift: Punkt- und Mengenkonfigurationenräume über dem Gitter Zd
  • 1988 Facultas docendi, Thema des Probevortrages: Zum Begriff der Information in der Mathematik
  • 1988 - 1996 Leitung der Forschungsgruppe Ergodentheorie, dynamische Systeme
  • 1989 Berufung zum außerordentlichen Dozenten für Analysis an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 1992 - 1997 Dozent am Institut für Optimierung und Stochastik des Fachbereichs Mathematik und Informatik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • seit 1997 Dozent in der Abteilung für Didaktik der Mathematik am Fachbereich Mathematik und Informatik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Veröffentlichungen

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • K. Richter: Zur Lehrtätigkeit Georg Cantors, in: Aspekte der Mathematikgeschichte in Halle, Reports on Didactics and History of Mathematics Univ. Halle 19(2002), 35-54
  • K. Richter, E. Malitte: Auseinandersetzung mit dem Begriff des Unendlichen im Mathematikunterricht? Gedanken und Vorschläge, in: Mathematikinformation 36 (2002), 28-50
  • K. Richter: Historical drawing instruments – on unexpected approaches to mathematical problems, in: Creativity in mathematics education, Riga 2002, 74-76
  • M. Goebel, E. Malitte, K. Richter, H. Schlosser, S. Schöneburg, R. Sommer: Der Pantograph in historischen Veröffentlichungen des 17. bis 19. Jahrhunderts, Reports on Didactics and History of Mathematics Univ. Halle 4(2002)
  • K. Richter: Mathematiker-Stätten in Halle, Cantor-Heft 4(2002), Halle, 1-56

Arbeitsgebiete

Didaktik der Mathematik

  • Didaktik der Stochastik und der Geometrie
  • historische Aspekte im Mathematikunterricht

Geschichte der Mathematik

  • Mathematische Forschung und Lehre an der Universität Wittenberg im 16. und 17.Jahrhundert
  • Mathematik der Aufklärung, dargestellt an den naturwissenschaftlichen Arbeiten von Friedrich von Hardenberg
  • Georg Cantors Lehr- und Forschungstätigkeit an der Universität Halle
  • Betreuung der historischen Sammlung mathematischer Modelle der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Ergodentheorie / topologische dynamische Systeme

  • Klassifikationsprobleme
  • Theorie mehrdimensionaler Konfigurationenräume

Auszeichnungen, Würdigungen

Projekte

Geschichte der Mathematik und Mathematikunterricht

Mathematikgeschichtliche Aspekte im Kontext des kompetenzorientierten Mathematikunterrichts: Welche Möglichkeiten eröffnen sich im Hinblick auf entdeckendes Lernen durch die Einbeziehung mathematikhistorischer Ansätze?

  • 1. Projekt: Experimentelle mathematische Forschung im 16. Jahrhundert – Bedeutsamkeit für das aktuelle Mathematikverständnis und dessen Vermittlung im schulischen Bereich (in Zusammenarbeit mit Dr. S. Schöneburg);
    • Kooperationspartner: Universität La sapienza Rom, Museo Scientifico di Roma, vertreten durch die Museumsleiter Dr. B. Vomero , Dr. W. di Palma,
    • Zusammenarbeit: seit 2011 (Fortsetzung der vorbereitenden Stufe von 2009-2010)
  • 2. Projekt: Untersuchungen zu Mathematikverständnis und –reflexion in Deutschland um 1800 am Beispiel ausgewählter mathematischer Aufzeichnungen Friedrich von Hardenbergs – Überlegungen zu ihrer mathematikhistorischen sowie methodisch-didaktischen Einbettung
    • Kooperationspartner: Internationale Forschungsstätte für Frühromantik Schloss Oberwiederstedt (Leitung: Frau Dr. G. Rommel)
    • Zusammenarbeit: seit 2008
    • Gemeinsame Arbeit an der historisch-kritischen Gesamtausgabe der Werke von Friedrich Hardenberg, Bd. 6.4, Abteilung Mathematik (Erscheinungstermin Juli 2012)

Ansätze zum entdeckenden Auseinandersetzen mit Geometrie durch problemlösendes Experimentieren im Mathematikunterricht

  • 3. Projekt: "Mathematik anders machen: Geometrie zum Anfassen": Entwicklung und Realisierung von Arbeitsmaterialien für die Nutzung im Schulbereich der Jahrgangsstufen 5-8 aller Schulformen zur Vertiefung der Vernetzung Schule – Universität – (mathem.) Forschung, unter Einbeziehung berufsausbildender Bereiche des Handwerks
    • Kooperationspartner: Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft“ Halle, Vereinigung Kinder-Forscher e.V. Halle
    • Zusammenarbeit: seit 2010

Historische mathematische Sammlung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

  • 4. Projekt: Erarbeitung einer Internetpräsentation der historischen Sammlung (mathematische, mathematikgeschichtliche, methodisch-didaktische Einordnung und Präsentation dieser historischen Lehr-Sammlung)
    • Mitarbeit am Förderprojekt Digitales Archiv Mathematischer Modelle (DFG - Förderprogramm); Erschließung und Digitalisierung von objektbezogenen wissenschaftlichen Sammlungen
    • 10.2012 - 09.2014; Projektleitung: Prof. D. Lordick, Prof. R. Groh (beide TU Dresden)

Mitgliedschaften